Lern-Tasse für Radiologie: Kaffee, Kekse und Know-how zu AxSpA mit Sakroiliitis

Vielleicht bist du im letzten Jahr mit der weihnachtlichen Vorlesung zur Spondyloarthritis bereits auf den Geschmack gekommen, medizinisches Wissen in Keksform zu präsentieren oder konsumieren. Was könnte anschaulicher und knuspriger sein? Nur die passende Begleitung zum Medizin-Plätzchen fehlt jetzt noch, denn viele von uns genießen die Backwaren nicht pur, sondern tunken sie zuvor in Kaffee, Tee oder Milch. Das dazugehörige Trinkgefäß findest du in unserem Shop: die Lern-Tasse für Radiologie mit Illustrationen zu typischen Befunden.

Lern-Tasse Radiologie: Sakroiliitis
Lern-Tasse zeigt zahlreiche Erosionen, die zu einer Pseudoerweiterung des Gelenkspalts führen.

Flüssige Nervennahrung für Radiolog*innen

Wenn du dich schon häufig gefragt hast, warum der Kaffee in der Radiologie-Abteilung ständig aus ist, liefert eine Schweizer Studie nun die Antwort: Radiolog*innen trinken nach Orthopäd*innen nachweislich am meisten Kaffee. Tatsächlich leben viele von uns nach dem Motto: „Kein Kaffee, kein Röntgen.“ Von MRT und CT mal ganz zu schweigen.

Radiologie funktioniert eben nur mit Kaffee gut. Auf Wegwerfbecher können wir dabei getrost verzichten – auch der Umwelt zuliebe. Viel lieber greifen wir zu unserer ganz persönlichen Tasse. Im besten Fall liefert sie nicht nur flüssige Nervennahrung, sondern hält auch optisch die grauen Zellen auf Trab.

Radiologie-Wissen zum Anfassen

Genau um so eine ganz persönliche, radiologische Tasse geht es in der diesjährigen Weihnachtsvorlesung mit dem Radiologen Kay G. Hermann. Im Video verdeutlicht er den Krankheitsverlauf von axialer Spondyloarthritis mit knöchernen Veränderungen (Sakroiliitis) anhand der Lern-Tasse vom BerlinCaseViewer.

Vier Stadien der Erkrankungen lassen sich am Becher ablesen und werden im Video genauer beschrieben:

  1. Die Erkrankung beginnt mit Entzündungen der Iliosakralgelenke, teilweise mit ersten Knochenschäden (Erosionen).
  2. Die Knochensklerose ist deutlich erkennbar, mehr Erosionen am Gelenk sind ein Zeichen für das Fortschreiten der Krankheit. Zudem zeigen sich nun Fetteinschlüsse im Knochen.
  3. Weitere Erosionen, die direkt nebeneinander liegen, führen zu einer Pseudoerweiterung des Gelenkspalts. Im oberen Bereich sind erste Knochenknospen (Ossifikationen) erkennbar.
  4. Bei der Ankylose bzw. deren Vorstufe ist der Gelenkspalt kaum noch zu erkennen; die Knochensklerosen scheinen zurückzugehen. Die Fettdepositionen sind deutlich ausgeprägt.
 

Mit der Lern-Tasse vom BerlinCaseViewer hast du Wichtiges bei der Interpretation von Röntgen, CT- und MRT-Aufnahmen immer zur Hand. Läsionen und andere typische Befunde lassen sich in der Praxis so mit einem Handgriff erklären und Studierenden hilft es, die Inhalte unverzüglich wie vergnüglich zu begreifen.

Am Arbeitsplatz darf die Tasse mit dem gewissen Motivationsschub deshalb einfach nicht fehlen. Möglicherweise können wir sogar deine Sammelleidenschaft wecken. Denn die Lern-Tasse zu Sakroiliitis ist erst der Anfang. Weitere Trinkgefäße zu rheumatoider Arthritis und Psoriasisarthritis werden folgen.

Keksologie: Warum wir Kekse überhaupt tunken

Wie eine britische Studie belegt, tauchen wir Kekse übrigens vorzugsweise in Heißgetränke wie Kaffee, um dem Gebäck etwas mehr Aroma zu entlocken, ohne dass es zerfällt. Deshalb hat man in Großbritannien auch gleich eine Formel für den idealen Eintunk-Winkel entwickelt:

 
Übersetzt man die formelhafte Wissenschaftssprache ins Deutsche, erfährt man: Die Füllhöhe der Flüssigkeit in der Tasse zum Quadrat ist gleich der Oberflächenspannung des Getränks, multipliziert mit dem Porendurchmesser des Kekses und der Eintauchzeit, geteilt durch das Vierfache der Viskosität des Getränks. Kurzum: So lässt sich, zumindest theoretisch, errechnen, wie tief und wie lang du einen Keks in Kaffee tauchen kannst, bis er zu bröckeln beginnt.

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